Die Grenzgängerin: ein Blog - muss das sein?

Für noch mehr einblicke & Infos: Marieles Blog für Dich!

Eine häufig gestellte Frage ist, was ich denn im „wirklichen“ Leben mache oder gemacht habe. Gibt es wahre oder kriminelle Eigenschaften die ich mit der Grenzgängerin teile, oder habe ich nur eine blühende Phantasie und alles ist erstunken und erlogen?

 

Was Ihr schon immer wissen wolltet.... Ein Blick unter das Kopftuch einer Schwabadnerin?

Also ehrlich: Kopftuch? Kriminell? ....verheimlicht ihr wahres Alter?

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mehr themen als ich bei ihrer erschaffung gedacht hätte

Meine Grenzgängerin streift mehr Themen, als ich bei ihrer Erschaffung gedacht hätte und schafft manchmal den Sprung von 1868 ins Heute.

Da gab es schon skurrile Situationen, aber mit denen möchte ich Euch in einem anderen Beitrag unterhalten.

 

Zu meiner Person. Eine Frau von unklaren Jahren, aber nicht weil ich ein Geheimnis daraus machen möchte, sondern damit ich das Mariele noch mindestens 10 Jahre spielen kann, ohne deren Alter verändern zu müssen. Weil die Frauen damals früher alterten (vor allem bei soch einem Lebenswandel;)) bekomme ich das bestimmt hin.....

 

Geboren wurde ICH in Schramberg, - also Schwob, oder kommt vorderösterreichisch besser? Es erklärt nur warum ich trotzdem „rechtgläubig“ bin.;)

 

Meine Eltern sind beides Badner, meine Geschwister ebenfalls, also habe ich als Nesthaken der Familie als einzige „Migrationshintergrund“ ;) . Da ich auf Nationalitäten nicht wirklich Wert lege, würde ich mich tendenziell als Europäerin oder besser Baden-Württembergerin bezeichnen – also von Bayern oder Fischköpfen muss man sich vielleicht doch abgrenzen?;) oder?

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knapp 10 jahre habe ich im kindergarten gearbeitet bevor mein mann...

Knapp 10 Jahre habe ich im Kindergarten gearbeitet, bevor mich mein Mann 1995 nach Tuttlingen verschleppt hat und unsere beiden Töchter zur Welt kamen (die Jüngere ist auch die Verantwortliche, dass mein Internetauftritt hier klappt).

 

Über 20 Jahre Jugendarbeit vor Ort und Überregional darf ich mir auf die Fahnen schreiben. Teamerin von Jugendleiterschulungen auf Diözesanebene, vereinzelt Leitung von Elternabenden und AG’s im Kindergarten, viele Jahre Firmvorbereitung, Eheleuteseminar....

 

Vieles was ich dadurch gelernt habe und an dem ich wachsen durfte habe ich über die Jahre betrieben Jeder dieser Zeit- und Lebensabschnitte hat mich geprägt und sie sind ein Zeugnis dafür, wie gerneich schon immer was mit Menschen gemacht habe.

 

Dies ist auch ein Grund, weshalb Ihr mich ebenfalls als ‚Marktweib‘ auf dem Tuttlinger Wochenmarkt treffen könnt. Ein Job so abwechslungsreich wie die Kundschaft... und unter den Marktbestückern und mit den Chefs irgendwie eine große Familie.

 

Mit dem „Marktvirus“ infiziert, habe ich den Absprung von dort in einen Kindergarten nichtgeschafft, aber wieder mehr mit Kindern machen wollte ich, nachdem die meinenihren Kinderschuhen langsam entwuchsen.

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2010 habe ich diesen Traum verwirklicht

2010 habe ich diesen Traum verwirklicht und als freie Mitarbeiterin bei Schule im Museum im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck begonnen. Über das Rübengeisterschnitzen und den dazu gehörigen Lichterumzug im Museum wurden meine vernachlässigten, durch die schramberger Fasnet und Jugendarbeiterworbenen, schauspielerischen Talente wiederbelebt und entdeckt.

 

Die Folge davon war meine erste Erlebnisführung, als Schwarzwaldmagd Kätter im Haldenhof von Schonach. Das Freilichtmuseum war der richtige Rahmen, um in dieser „Sache“ das Laufen zu lernen: fiktive Person, ich musste nur in meiner Zeit1900 bleiben, die Themen Dienstbotendasein/Leben als Magd , soziale Unsicherheit, Erbrecht und Auswanderung als Thema beherzigen.

 

Freie Gestaltung und die Möglichkeit alles was ich mir so im Lauf der Zeit angelesen habe zu „verwurschten“. Kein Autoverkehr, Ampeln, ungeeignete oder für die Story fehlende Häuser keine Verwandschaft von noch lebenden Nachkommen, welche evtl alles besser wissen könnten. Das war 2012.

 

Vielleicht erzähle ich Euch an anderer Stelle einmal mehr über die Kätter, wer sie war und warum sie indiesem Jahr vermutlich ihren Abschied vom Museum nehmen wird. Man gewinnt seine Rollen mit der Zeit sehr lieb und sie entwickeln auch ein wenig ein Eigenleben, weil sich im Spiel immer mal wieder Situationen oder Fragen ergebenin denen die fiktive Person, bzw. ihr Umfeld wächst, um schlüssig zu bleiben...

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Damit kein stillstand eintritt...

Damit kein Stillstand eintritt und das Leben zur Routine wird, plant die Eine eine Veränderung und die Andere zieht unverhofft mit. Meine liebe Kollegin und Freundin Sylvia Speichinger, als Bademagd von Engen bekannt, hat mich als Erlebnisführerin nach Engen gelockt, sollte ich dort in ihre Fußstapfen als Knochensammlerin treten und diese Führung für sie übernehmen.

 

Von der Knochensammlerin mutierte ich zur Grenzgängerin, wie ich schon in meinem 1.Blog beschrieben habe und kam auf diese Weise ins beschauliche Engen. Eine sanfte Vorstufe/Vorbereitung auf Tuttlingen. Nur wenig Verkehr, viele behilfliche Leute und aufmerksame Engener. Ehrlich, ich hatte es mir trotzdem einfacher vorgestellt... und so wurde aus meinem Debüt in Tuttlingen erst im darauf folgenden Jahr etwas.

 

Die Recherche zu einer Erlebnisführung ist eine aufwendige, weil ich innerhalb einer Führung viele verschiedene Themen anspreche, und viel wissen muss, um mit meinen Gästen zusammen in eine andere Zeit eintauchen zu können, ein Gefühl für die Zeit zu entwickeln.

 

Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten bzw. die noch immer- oder wieder? aktuellenFragen aufzuspüren sind die Dinge, die mich immer wieder selber aufs Neue faszinieren.

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Mein ausbildung zum danube guide

In diesem Jahr habe ich nun auch noch eine Ausbildung zum Danube Guide gemacht, was bedeutet, dass ich bald auch „normale“ Führungen zusammen mit meinem Bordercollie Filou anbieten werde: Die Donau und wie sie unsere Stadt Tuttlingen prägt wird der spannende rote Faden sein, der immer wieder in meinenkünftigen Führungen Eingang finden wird und sogar in Engen könnte ich theoretisch von dem Brunswässerle erzählen welches bei der Donauversickerung nicht immer seinen Weg in die Aacquelle sucht, sondern in Engen auftaucht....

 

„Die Spürnasen: Bille&Filou – Unterwegs mit Euch“ unter dieser Rubrik werdet Ihr diese Führungen bereits im November zum 1.Mal finden. Bei der VHS.....

 

Lasst Euch überraschen! Ich bin auch gespannt, was das wird;)

Bis bald!

 

Euer Mariele oder d‘ Bille mit Filou